Die kurze Definition
Ein Video ist eine Folge von Standbildern, den Einzelbildern (Frames). Bei 30 Bildern pro Sekunde bleibt jedes Bild etwa 0,033 Sekunden auf dem Schirm, bei 60 Bildern pro Sekunde etwa 0,017 Sekunden. Ein Flash Frame ist eines dieser Bilder (manchmal zwei), das sich völlig von den umgebenden unterscheidet.
Im Schnitt bezeichnet man damit auch einen sehr kurzen weißen Blitz oder eine andere Einstellung zwischen zwei Szenen. Im Alltag meint der Begriff schlicht ein Bild, das in einem Augenblick vorbeihuscht.
Warum man es fast nie bemerkt
Augen und Gehirn sind darauf ausgelegt, Bewegung zu verfolgen, nicht ein einzelnes Bild in einem Strom von Dutzenden pro Sekunde zu erfassen. Verschwindet ein Bild so schnell, wie es erschienen ist, spürt man manchmal, dass sich etwas geändert hat, ohne sagen zu können, was.
Im richtigen Moment zu pausieren hilft kaum: Die Pause-Taste trifft selten das genaue Bild, und Smartphone-Apps erlauben kein Weiterschalten Bild für Bild.
Woher Flash Frames kommen
Gewollte Effekte: Glitch- und Übergangseffekte, Aufprallblitze, Scherze, Easter Eggs oder ein kurzes Logo oder ein Text des Urhebers.
Schnittreste: Ein Bild aus einer anderen Einstellung, das nach einem Schnitt versehentlich stehen geblieben ist.
Komprimierung: Kodiert eine Plattform ein Video neu, kann ein sehr kurzes Bild verwischt oder mit seinen Nachbarn vermischt werden. Derselbe Flash Frame kann deshalb auf verschiedenen Plattformen unterschiedlich aussehen.
So findest du einen
Von Hand: Das Video pausieren und Bild für Bild weiterschalten. Am Computer geht das, ist aber langsam und auf dem Smartphone fast unmöglich.
Automatisch: Ein Werkzeug kann jedes Bild mit den Bildern davor und danach vergleichen. Ein Flash Frame fällt auf, weil er sich von beiden Nachbarn unterscheidet, während das Video direkt danach wieder normal aussieht. Genau das macht FrameSonar: Füge den Link eines öffentlichen Videos ein, und du siehst die Bilder, die aus dem Ablauf herausfallen.
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